Wißt Ihr noch, wie´s damals war?

 

Es wäre schade, wenn alles vergessen würde. Schreiben Sie Ihre Erinnerungen!

 

Jetzt, in der Zeit, in welcher die gesellschaftlichen Kontakte aus Gründen der Ansteckungsgefahr unter Berücksichtigung aller Hygienemaßnahmen sehr eingeschränkt sind, denkt der ein oder andere immer mal wieder an Ereignisse in früheren Jahren. Wie war das damals, als die Hongkong-Grippe in den 68er Jahren über das Land rollte? Was hat man schon für anstrengende Zeiten durchgemacht?

 

Und doch, da fallen einem auch die vielen schönen Zeiten ein. Je weiter man zurückgeht, umso mehr man in der Erinnerung kramt, umso ausgefallener werden die Ereignisse.

 

Sei es der erste Schulranzen, den die Mutter mit einem Streifenstück eines ausgedienten Trans-missionsriemen reparierte; der Ferienaufenthalt bei der Oma auf der Alm, als man nicht richtig aufgepasst hat und das Butterfaßl scheppernd über den Hang hinabrollte; oder der Schulweg zwischen zwei Dörfern, auf welchem man sich ge-genseitig bis hin zum Marterl ver-folgt hat, um zu beweisen, wer hier das Sagen hatte; wenn nicht sogar der verbotene Blick durch die Badeabzäunung auf die „unbekleideten“ Damen, die sich im See ergötzten; der mit allem, was die Kleidertruhen auf dem Speicher hergaben, not-dürftig zusammengestellte Faschingszug in eisiger Kälte, und gleichzeitig wieder die Erinnerung, wie man schnell noch beim Bäcker Semmeln holen durfte, die durch ein Missgeschick aus der gerissenen Tüte auf den Boden fielen, genau in den tauenden Schnee, der noch vom Abfluss des Misthaufens gebräunt war. Diese eilig abgewaschen, auf den Ofen zum Trocknen gelegt und gehofft, dass man es nicht schmeckt

 

Wie schade wäre es, wenn das alles in Vergessenheit geraten würde.

 

Darum der Aufruf: Schreiben Sie Ihre Erinnerungen nieder, oder er-zählen Sie es jemandem, der es für Sie notiert. Vielleicht haben Sie auch ein Bild, das sie noch festhält.

 

Die Seniorenbeauftragten Ihrer Gemeinden unterstützen Sie gerne bei Bedarf.

 

Senden Sie Ihre Beiträge bitte bis 15.11.2020

 

an das Landratsamt Miesbach Fachbereich Gesundheit,

Betreuung und Senioren

Z.Hd. Frau Christine Dietl

Wendelsteinstr. 1, 83714 Miesbach

 

In der zweiten Novemberhälfte werden die Beiträge gesichtet und die Besten zur Prämierung ausgewählt.

Die eingereichten Erzählungen und Bilder sollen dann im kommenden Jahr in Form eines Buches heraus-

gebracht werden.

 

Für Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Christine Dietl. Tel.: 08025 / 704 - 43 53

christine.dietl@lra-mb.bayern.de

 

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